Hallo Nick,
Ich bin nun wirklich kein Fan von Schachengines, aber hier muss ich sie doch mal in Schutz nehmen! Sie haben wenig Wissen, insbesondere im Endspiel, das ist nichts neues. Aber war bzw. ist es bei unseren alten Schachcomputern anders? Ich denke nicht. Schauen wir doch mal nur die Endspielkenntnisse des MM II oder des MM V an, ja selbst Gideon, The King und Genius haben manchmal große Probleme im Endspiel.
Das Ziel der Programmierer ist nun mal die Spielstärke zu verbessern. Wenn hinzugefügtes Wissen keine Verbesserung bringt, so wird es sofort wieder entfernt. Die Programmierer interessiert nur die Statistik, nicht die Schachpartien. Wie gesagt: es ist nun mal ihr Ziel.
Das sind die "Vorteile" von Open Source.
Meinst du Computerschach wäre interessanter, ohne all die Klone? Oder wäre es interessanter wenn die Engines über mehr Endspielwissen verfügen würden? Für mich wäre es das definitiv nicht. Es ist die Spielstärke, die Computerschach für mich langweilig macht. Ich habe keinen Spaß daran, gegen ein Programm zu spielen, gegen das ich nicht mal die geringsten Aussichten auf ein Remis hätte...
MfG
Vitali