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AW: Saitek 2006
ich fand immer das Lang Programm spielt LANGweilig.
wegen der asymmetrie im Suchbaum. es übersieht eben BESTzüge bei denn eigenen Zügen, pariert aber alle Drohungen. quasi so ne art vorausschauendes Fahren. Kannst du dir einen Rennfahrer vorstellen der so ein Formel-1 Rennen gewinnt, indem er immer auf Nr.Sicher bedacht ist ?!
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Die ganze Welt des Computerschachs |
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AW: Saitek 2006
Hallo Andreas,
ja natürlich. Deshalb hatte ich deine Antwort ja nicht verstanden. Du sagtes doch, dass die modulare Reihe völlig uninteressant wäre. ![]() Schade ist es m.E. nicht. Warum soll ich einer völlig uninteressanten Modellpalette nachtrauern, wenn die entsprechende ebay-Rubrik voll ist von interessanteren und spielstärkeren Alternativen?
Gruß, Micha |
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AW: Saitek 2006
![]() Aus meiner Sicht war die Idee des modularen Systems schon sinnvoll. Gut, über die verschiedenen Programme und deren Stil kann man selbstredend unterschiedlicher Meinung sein.
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Für die Herrschaft der Mittelmäßigen ist die Verdummung der Masse zwingend notwendig (Emanuel Lasker). |
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AW: Saitek 2006
Hallo Thorsten,
Zitieren:
fand immer das Lang Programm spielt LANGweilig.
Zitieren:
wegen der asymmetrie im Suchbaum.
und wieso hat der gute Richard dann so "asymetrisch Programmiert, wenn es doch nicht so gut sein soll ? Das habe ich schon damals in der "Schachcomputer-Welt" gelesen, allein : verstanden habe ich es nie. Zitieren:
es übersieht eben BESTzüge bei denn eigenen Zügen, pariert aber alle Drohungen.
Also die Lang-Programme spielen schon gut (und schön !). Grüße Otto |
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AW: Saitek 2006
Zitieren:
und wieso hat der gute Richard dann so "asymetrisch Programmiert, wenn es doch nicht so gut sein soll ?
Das habe ich schon damals in der "Schachcomputer-Welt" gelesen, allein : verstanden habe ich es nie. d.h. er kann in der breite sparen, um dafür in der tiefe andere dinge zu übersehen. ich denke als der nullmove aufkam und sich peu a peu in die compus verbreitete war langs idee nicht mehr so überlegen wie in all den vielen jahren vorher. außerdem hatte lang nur einen statischen abtausch algo. das ist der grund warum er oft nach schlagabtauschen verlustig steht, weil er mit der baumsuche den abtausch gar nicht durchgesehen hat. er zählt einfach die figuren ab, z.B: ich decke d4 mit 2 figuren, der gegner greift mit 3 an. ein baumsuch programm würde die ENDSTELLUNG spielen, und BEWERTEN und vielleicht sehen das die endstellung ein gewonnenen Endspiel darstellt. habe ich aber nur einen statischen abtausch algorithmus gucke ich mir die endstellung gar nicht an.
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Die ganze Welt des Computerschachs |
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AW: Saitek 2006
Na, bei so vielen Baustellen möchte ich mich auch mal zu Wort melden:
Lang-Spielstil Für mich als alten Liebhaber geschlossener Stellungen waren die Lang-Programme faszinierend, denn es waren wirklich die ersten, die auch in geschlossenen Stellungen planvoll spielen konnten und eine Herausforderung darstellten, besonders seit dem Mephisto Lyon ist mir das sehr aufgefallen. Modulares System? Die Idee war sicher sehr gut - ein Nachteil jedoch, dass man komplett neue Module dieses Systems benötigte, auch wenn im Grunde nur das Programm im Eprom modifiziert worden war. Recht spät kam dann doch die kundenfreundliche Möglichkeit eines Eprom-Updates hinzu. Die "alte" Modulidee ist angesichts moderner Update-Techniken für mich "out" (früher war sie ohne Zweifel gut). Heute müsste ein modulares System so aufgebaut sein, wie z.B. bei Fritz oder Arena mit ihrer Engine-Schnittstelle. Das Ganze per USB-Kabel oder Bluetooth austauschbar und man könnte eine Vielzahl von Gegnern im Schachbrett haben und müsste sich nicht sorgen, dass es langweilig wird, weil man sich auf Stärken und Schwächen "eingeschossen" hat. Die Entwicklungen von Ruud gehen daher ganz klar in die richtige Richtung. Man müsste die heutigen Engines eben nur noch 1zu1 verwenden können und auch Speicher nebst Schnittstelle zu Eröffnungsbibliotheken bereitstellen. Innovatives neues Spitzenprodukt? Tja, was wäre zu kombinieren? Ein turniergroßes Holzbrett, Figurenerkennung (damit Blitzen und Stellungsaufbau richtig Spaß machen), viele Einstellmöglichkeiten, offenes Engine-Konzept mit Bluetooth ![]() ![]() Kann man so etwas mit hoher Ingenieurskunst für 9.999 Euro anbieten?
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Gruß *bretti* |
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AW: Saitek 2006
Hallo Thorsten,
danke für die ausführliche Antwort ! Nun "blicke" ich es schon viel eher. Viele Grüße Otto Ps.: frage mich, was bei einer "gescheiten" Baumsuche bei den Lang Programmen wohl herausgekommen wäre. Aber so seins halt menschlicher, wenn's was übersehen, die Boliden aus München ! |
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AW: Saitek 2006
Zitieren:
Kann man so etwas mit hoher Ingenieurskunst für 9.999 Euro anbieten
Hallo Bretti, 9999.- € ? ![]() Grüße Otto |
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AW: Saitek 2006
![]() ???
Hallo Bretti, 9999.- € ? ![]() Grüße Otto ![]()
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Gruß *bretti* |
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