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Re: AW: Re: ChessGenius Pro in der Turnierschacharena
Das wäre auch ein Widerspruch in sich. PSH funktionieren nur bei vergleichsweise geringen Suchtiefen, danach entfernen sich die Endstellungen zu weit von der Ausgangsstellung und das da berechnete verliert an Wert.
Fritz 3 hat es ja gezeigt, die Verbesserung zu Fritz 4 hat die Berechnung in die Äste des Suchbaums verlegt. Die Beschleunigung des Programms führt sicher aus dem optimierten Bereich heraus. Die "Schablonen Technik" ließ den Super Conny intuitive Züge, z.B. bei Königsangriffen spielen, ohne dass "er" in der Lage war diese in der Tiefe "auszurechnen". Dieses Schema lässt sich anwenden bei einem Superconny, natürlich auch bei einem Novag Diablo. Gruß Egbert |
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AW: Re: AW: Re: ChessGenius Pro in der Turnierschacharena
![]() In der aktuellen Stellung wurde zu Beginn der Suche statisch etwas gerechnet. Wenn jetzt z.B. der schwarze König auf g8 steht, dann bekommt der Bauer auf h7 einen Wert, der bei Schlagzügen als Bonus für Weiß gerechnet wird. Würde jetzt im Rahmen der Suche der Zug Ld3xh7 eigentlich einen Wert von -0,35 ergeben (z.B. gibt es zwei Bauern für den Läufer, etwas Kompensation aber unterm Strich halt negativ), dann würde sich zusammen mit einem Bonus von 0,5 ein Wert von 0,15 ergeben, was eventuell zur Auswahl des Zuges führt. Bei einer Suchtiefe von fünf Halbzügen (und insbesondere gegen Menschen) kann sich dadurch die Spielstärke etwas erhöhen - abgesehen davon, dass der Unterhaltungswert steigt wenn nicht zu viele Patzer geschehen. Werden jetzt aber sieben Halbzüge geschafft, dann könnte sich der König um ein weiteres Feld in Sicherheit bringen, der Königsschutz durch den Bauer h7 also nicht mehr ganz so relevant sein. Letztlich wird durch die PSH spekuliert. Es wird mehr der umfangreichen statischen Analyse zu Beginn der Suche vertraut als der Bewertungsfunktion, die im Suchbaum für jede Stellung x-mal aufgerufen wird und daher nicht zu langsam werden darf. Und diese Spekulation wird riskanter um so mehr sich die bewertete Endstellung von der Ausgangsposition entfernt. |
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AW: Re: AW: Re: ChessGenius Pro in der Turnierschacharena
Das ist natürlich korrekt, ein Schachcomputer/Programm hat natürlich keine Intuition
![]() Gruß Egbert Da ist nichts intuitiv, das haben die nur in die Werbung geschrieben.
![]() In der aktuellen Stellung wurde zu Beginn der Suche statisch etwas gerechnet. Wenn jetzt z.B. der schwarze König auf g8 steht, dann bekommt der Bauer auf h7 einen Wert, der bei Schlagzügen als Bonus für Weiß gerechnet wird. Würde jetzt im Rahmen der Suche der Zug Ld3xh7 eigentlich einen Wert von -0,35 ergeben (z.B. gibt es zwei Bauern für den Läufer, etwas Kompensation aber unterm Strich halt negativ), dann würde sich zusammen mit einem Bonus von 0,5 ein Wert von 0,15 ergeben, was eventuell zur Auswahl des Zuges führt. Bei einer Suchtiefe von fünf Halbzügen (und insbesondere gegen Menschen) kann sich dadurch die Spielstärke etwas erhöhen - abgesehen davon, dass der Unterhaltungswert steigt wenn nicht zu viele Patzer geschehen. Werden jetzt aber sieben Halbzüge geschafft, dann könnte sich der König um ein weiteres Feld in Sicherheit bringen, der Königsschutz durch den Bauer h7 also nicht mehr ganz so relevant sein. Letztlich wird durch die PSH spekuliert. Es wird mehr der umfangreichen statischen Analyse zu Beginn der Suche vertraut als der Bewertungsfunktion, die im Suchbaum für jede Stellung x-mal aufgerufen wird und daher nicht zu langsam werden darf. Und diese Spekulation wird riskanter um so mehr sich die bewertete Endstellung von der Ausgangsposition entfernt. |
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Re: ChessGenius Pro in der Turnierschacharena
Guten Morgen Schachcomputer Freunde,
![]() dank Helge bin ich seit gestern stolzer Besitzer eines Saitek Risc 2500, 128 KB RAM ![]() Spielstil: Aktiv Permanent Brain: Ein Hashtables: Ein Suche: Selektiv Eröffnung: Turnierbibliothek Spielstufe: 40 Züge in 2 Stunden Die erste Runde ging an den CGP, der es wiederum im Endspiel geschafft hat, seinen Gegner auszurechnen. Der Risc 2500 hat es "ihm" hier in dieser Partie allerdings zu einfach gemacht. Die Stellungsbewertungen des Gerätes aus Hongkong erweckten insgesamt den Eindruck, etwas zu optimistisch zu sein.
[Event "ChessGenius Pro Turnierschach"]
[Site "?"] [Date "2016.11.26"] [Round "61"] [White "ChessGenius Pro"] [Black "Saitek Risc 2500 aktiv, 128 KB."] [Result "1-0"] [ECO "A29"] [Annotator "Rapp,Egbert"] [PlyCount "100"] 1. c4 e5 2. Nc3 Nf6 3. Nf3 Nc6 4. g3 Bb4 5. Bg2 O-O 6. O-O e4 7. Ne1 Bxc3 8. dxc3 h6 9. Nc2 Re8 10. Ne3 d6 {Ende Buch} 11. Nd5 {Ende Buch} Ne5 12. Nxf6+ Qxf6 13. Qd5 Bg4 14. Re1 c6 15. Qd4 Qe6 {Die Eröffnungsphase verläuft ausgeglichen.} 16. Qxe4 Bh3 {? Stärker war 16. ...Lg4-f5.} 17. b3 Bxg2 18. Kxg2 d5 19. cxd5 cxd5 {Schwarz hat nun eine Isolani auf der d-Linie.} 20. Qd4 Nc6 21. Qf4 Rac8 22. Bb2 Ne7 {Der Stellungsvorteil für den CGP wächst, da der Risc 2500 nicht optimal verteidigt.} 23. e3 {23. Ta1-d1 scheint besser zu sein.} Qg6 {? hier sollte jedoch 23. ...Se7-g6 gespielt werden.} 24. Rac1 { besser war folgende Variante:} (24. e4 dxe4 25. Qxe4 Qxe4+ 26. Rxe4 Nc6 27. Rae1 Rxe4 28. Rxe4 Rd8 29. Bc1 {mit einem gesunden Mehrbauern für Weiß.}) 24... Nc6 {auch hier gab es stärkere Fortsetzungen, z.B. 24. ...Dg6-a6.} 25. Red1 Ne5 26. Qd4 {? besser war 26. Td1xd4. Nun ist die Stellung wieder ausgeglichen.} Qe4+ {? Ein Fehler des Risc 2500. 26. ...Dg6-f5 und es sieht schon remislich aus.} 27. Qxe4 dxe4 28. c4 Nd3 29. Rc2 b5 30. Bd4 bxc4 31. Rxc4 Rxc4 32. bxc4 Rc8 33. c5 Rc7 34. f3 a6 35. fxe4 Nxc5 36. Rc1 Ne6 37. Rxc7 Nxc7 38. h4 h5 39. Kf3 Kf8 40. g4 {? besser ist z.B. 40. Ld4-c3.} hxg4+ 41. Kxg4 Ne6 {? auch ungenau. Stärker war 41. ...g7-g6.} 42. Kf5 Ke7 43. Ke5 Nc7 {? schwach gespielt, wiederum war 43. ...g7-g6 die bessere Wahl. Nun wird es mehr wie eng für Schwarz.} 44. h5 Kd7 45. Bb2 Kc6 46. Kf4 {! stark gespielt.} Ne6+ 47. Kg4 a5 {?? der sofortige K.O. Risc 2500 spielte den Zug und sah bereits den nun kommenden Einschlag.} 48. Bxg7 {!} f6 49. h6 Ng5 50. Kf5 Nh7 {Saitek Risc 2500 gibt auf. In dieser Partie erschien mir die Stellungsbewertung des de Koning Programms des öfteren etwas zu optimistisch zu sein. Im Endspiel scheint für die meisten Schachcomputer kein Kraut gegen den CGP gewachsen zu sein.} 1-0 Ich vermute es wird ein relativ enges Match werden, mein Tip ist ja bekanntlich 12:8 für den ChessGenius Pro. ![]() Gruß Egbert Geändert von Egbert (26.11.2016 um 10:01 Uhr) Grund: Ergänzung |
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AW: ChessGenius Pro in der Turnierschacharena
Hallo Egbert
Der Zug 16...Lh3? ist mir völlig unverständlich, verbleibt Schwarz damit doch ohne jegliche Kompensation mit einem Minusbauer. Nebst 16...Lf5 sind auch 16...Sxc4 oder 16...Dxc4 Fortsetzungen, bei denen Weiss nichts gehabt hätte. Gruss Kurt |
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Wolfgang2 (26.11.2016) |
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![]() Hi Egbert, first of all BIG thanks for the matches You've already provide!
![]() As for RISC 2500: its only my personal opinion of course, but I think, that this device can definately do its best with STYLE: OFFENSIVE and 512 kb RAM onboard (384 of it will go for Hash Tables) Maybe, You'll be able to do next match with these settings + Montreux eprom inside ![]() Good luck anyway! |
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Egbert (26.11.2016) |
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AW: Re: ChessGenius Pro in der Turnierschacharena
Hi Egbert, first of all BIG thanks for the matches You've already provide!
![]() As for RISC 2500: its only my personal opinion of course, but I think, that this device can definately do its best with STYLE: OFFENSIVE and 512 kb RAM onboard (384 of it will go for Hash Tables) Maybe, You'll be able to do next match with these settings + Montreux eprom inside ![]() Good luck anyway! Regards Kurt Geändert von applechess (26.11.2016 um 13:28 Uhr) |
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Egbert (26.11.2016) |
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AW: ChessGenius Pro in der Turnierschacharena
Ich selbst kenne Johan de Koning lediglich vom PC, genauer gesagt Chessmaster 7000. Die vielen TASC-Partien hier im Forum verfolge ich nur halbherzig. Für mich ist der aggressive Stil des Programms unangenehm, wobei ich es nur ab >= Pentium II/233 MHz beurteilen kann. Da ist das Programm schon verdammt stark.
Wie könnte es auf schwächerer Hardware, wie dem RISC 2500 aussehen ? Wenn das Programm auf Komplikationen aus ist, kann es sein, dass dies gegen den MCP gelegentlich zum Gewinnen ausreicht. Wenn ruhig gespielt wird, ist jeder Fehler, beispielsweise geopferte Bauer, einer zu viel. Ich denke auch, dass der MCP über die Distanz gewinnen müsste. Tipp: 13:7. Gruß Wolfgang |
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Egbert (26.11.2016) |
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Re: ChessGenius Pro in der Turnierschacharena
Hi Egbert, first of all BIG thanks for the matches You've already provide!
![]() As for RISC 2500: its only my personal opinion of course, but I think, that this device can definately do its best with STYLE: OFFENSIVE and 512 kb RAM onboard (384 of it will go for Hash Tables) Maybe, You'll be able to do next match with these settings + Montreux eprom inside ![]() Good luck anyway! thank you for your kind words. ![]() regards Egbert |
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