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AW: MCGE, Test einer Experimentalversion
Das klingt gut. Sollte dieses Tool wirklich rauskommen, macht es das alles noch viel interessanter. Durchaus auch interessant fürs eigene Eröffnungstraining
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AW: MCGE, Test einer Experimentalversion
Und wie gesagt: In der NORMAL-Einstellung wird dieser Zug nicht gespielt. Gruß Wolfgang |
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AW: MCGE, Test einer Experimentalversion
Ach soooo! Danke für die Info. Also die AKTIV-Einstellung. Wenn ich demnächst Material einstelle, nenne ich es ab sofort aktives Spiel
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AW: MCGE, Test einer Experimentalversion
In der Stellung nach 6. ... c6 hat Weiß zumindest eine gewisse Kompensation. Zwei Leichtfiguren entwickelt, Dame entwickelt, Raumvorteil. Schwarz hat noch nichts für seine Entwicklung getan. Ich erinnere die grobe Faustregel von Tarrasch, nach der in der Eröffnung drei Entwicklungstempi einen Bauern wert sein können.
Aber dann paßt der Damentausch nicht, weil das erstens kaum noch einen Mattangriff ermöglicht, und zweitens reduziert es indirekt den Entwicklungsrückstand von Schwarz, weil der unrochierte König kein so wichtiger Punkt mehr ist. Außerdem wäre es für die Seite mit Entwicklungsvorsprung eigentlich typisch, die Stellung möglichst schnell aufzureißen, evtl. unter noch mehr Materialopfer - was hier aber nicht passiert ist. |
Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Rasmus für den nützlichen Beitrag: | ||
applechess (09.09.2018), Wolfgang2 (09.09.2018) |
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AW: MCGE, Test einer Experimentalversion
Rein wissenschaftlich gesehen muss da natürlich nichts "bewiesen" werden. Aber unter Zeitdruck bei einer Blitz- oder Rapidpartie muss man erst mal zeigen dass man die richtige Entgegnung drauf hat. Es ist ja auch nicht so dass der Bauer "für nichts" weg ist sondern Weiss kann (siehe meine gepostete Variantenidee) durchaus erstmal einen Entwicklungsvorsprung rausholen und dem Schwarzen die Entwicklung erschweren. Man muss nicht darüber diskutieren... der mögliche Entwicklungsvorsprung reicht hier als Kompensation keinesfalls aus und unter gleich starken Spielern bzw. ab einer gewissen Spielstärke hat der Schwarze mit Sicherheit (und auch mit Recht) ein breites Grinsen auf dem Gesicht. Aber als Überraschung ist es beim Blitzen oder auch beim Schnellschach auch nicht schlechter als andere Züge. In einer Turnierpartie würde ich aber auf so eine Schnapsidee auch nicht kommen.
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Mein Profil beim ICCF (International Correspondence Chess Federation) https://www.iccf.com/player?id=89948&tab=3 |
Folgender Benutzer sagt Danke zu Hartmut für den nützlichen Beitrag: | ||
Wolfgang2 (09.09.2018) |
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AW: MCGE, Test einer Experimentalversion
Danke für das Feedback zu dem Thema. Mich hat das gestern dazu bewogen, konkret dieses Beispiel an Ossi Weiner zu adressieren. (Auch in Englisch für Johan de Koning, zur direkten Weitergabe).
Mein "offizieller" Vorschlag als Tester dazu: Nachdem diese Art von Bauernopfer (wenn überhaupt!) nur in der sehr frühen Partiephase auftreten, wäre es eine praktikable Möglichkeit, wenn das Programm eine Partie immer im Stil "NORMAL" beginnt und erst später (Vorschlag: ab dem siebten Zug) die tatsächliche Stil-Einstellung verwendet. Wenn dies noch berücksichtigt wird, gut. Wenn nicht, ist das auch nicht so schlimm. Mit einer gewissen Gewieftheit lassen sich immer Wege finden, mit einem zweitbesten Zug frühzeitig aus einer Eröffnungsbibliothek aus zu steigen und dem Computer eine Stellung zu übergeben, mit der er wenig anfangen kann. Das war früher so, und ist auch jetzt so. Nur nicht mehr ganz so leicht, weil man taktisch mehr auf der Hut sein muss. Gruß Wolfgang |
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AW: MCGE, Test einer Experimentalversion
Mein "offizieller" Vorschlag als Tester dazu: Nachdem diese Art von Bauernopfer (wenn überhaupt!) nur in der sehr frühen Partiephase auftreten, wäre es eine praktikable Möglichkeit, wenn das Programm eine Partie immer im Stil "NORMAL" beginnt und erst später (Vorschlag: ab dem siebten Zug) die tatsächliche Stil-Einstellung verwendet. 1. Der Gegner kommt nach dem Baueropfer nicht mehr oder nur noch schwer zur Rochade. 2. Der Gegner ist durch das Bauernopfer mit mindestens 2 Figuren im Entwicklungs-Rückstand und dies langfristig. 3. Das Bauernopfer führt zu langfristigen Schwächen in der Bauernstruktur, wobei mindestens 2 schwache Punkte (einer am Damenflügel und einer am Königsflügel) vorhanden sind. Die Liste könnte man noch verlängern, aber ich glaube schon die hier genannten Punkte würden den Aktiv-Modus verbessern. |
Folgender Benutzer sagt Danke zu für den nützlichen Beitrag: | ||
applechess (12.09.2018) |
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AW: MCGE, Test einer Experimentalversion
Ich glaube das "Problem" sollte sich globaler lösen lassen, indem man dem Programm sagt, was aktives Spiel überhaupt bedeutet. Will man unbedingt einen Bauern ins Geschäft stecken und dafür im Gegenzug die Initiative erhalten, sollte eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein:
1. Der Gegner kommt nach dem Baueropfer nicht mehr oder nur noch schwer zur Rochade. 2. Der Gegner ist durch das Bauernopfer mit mindestens 2 Figuren im Entwicklungs-Rückstand und dies langfristig. 3. Das Bauernopfer führt zu langfristigen Schwächen in der Bauernstruktur, wobei mindestens 2 schwache Punkte (einer am Damenflügel und einer am Königsflügel) vorhanden sind. Die Liste könnte man noch verlängern, aber ich glaube schon die hier genannten Punkte würden den Aktiv-Modus verbessern. Ein grundsätzlich guter Vorschlag. Vielleicht sind ja bei der Einstellung "normal" diese oder ähnliche Paramter so vorgegeben. Dann brächte das natürlich nichts für "aktiv". Da wäre es auf diese Stellung bezogen einfacher, das Buch etwas zu erweitern. Gruss Kurt |
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AW: MCGE, Test einer Experimentalversion
bei der Einstellung NORMAL konnte ich bei den mir bekannten Partien keine "Risikoopfer" finden. Aktivität erzwingt man, wenn man auf !Verdacht! etwas opfert und als Gegenleistung Kompensation (Aktivität) erhält. Diese Spielweise ist bei Schachcomputern eher unüblich, mal abgesehen vom Glasgow und Leela. Das vorhandene Prinzip ist im AKTIV Modus ja offenbar einprogrammiert. Es müssten lediglich die Parameter angepasst, welche Art von Kompensation wie hoch bewertet wird. Ich glaube fast, dass bei der Einstellung AKTIV einfach nur der Wert der Bauern von 1 auf zum Beispiel 0,3 gesetzt wurde. Das würde erklären, warum das Programm so freizügig nen Bauern verbrennt. |
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