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AW: ChessGenius Pro in der Turnierschacharena
Na ja, das habe ich ja vorher schon gesagt bzw. geschrieben. Leider bringt beim Diablo das Tuning nur sehr wenig.
Auch wenn manche Mitglieder es nicht glauben wollen, Tuning bringt nicht bei jedem Computer eine identische Steigerung der Spielstärke ... ebenso wie bei jedem Gerät der Punkt kommt, wo weiteres Tuning null Punkte Zugewinn ergibt. Fakt ist: Tuning beschleunigt den Rechenvorgang, sprich, Züge werden schneller gefunden ... aber: Irgendwann kommt der Punkt, an dem das, was gefunden werden kann, schnell gefunden wird und das, was das Gerät aufgrund von "Unfähigkeit" nicht findet auch nicht finden wird, wenn weiter beschleunigt wird ... einfach weil die Kiste den falschen Zug spielen will! Wie gesagt, diese Erkenntnis machten auch schon N&H 1985, als sie ihren Mephisto Glasgow auf Experimentalhardware laufen ließen und als Fazit feststellten: Er macht die gleichen Fehler, nur dreimal schneller als zuvor! Und während die Langprogramme aufgrund ihres außerordentlichen Wissens viel Raum nach oben haben und vom Tuning profitieren, ist beim Diablo schon bei der Verkaufsversion die maximale Stärke ziemlich erreicht ... Gruß, Sascha
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Folgender Benutzer sagt Danke zu Mythbuster für den nützlichen Beitrag: | ||
Wolfgang2 (25.10.2016) |
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wobei ich der Ansicht bin, dass der Diablo die Partie schon mit 5. Ld3 im Prinzip verloren hat.
So ist das eben nun mal. //* Überspitzt gesagt: Präzises, genaues, und vor allem strategisches Spiel ist dem Novag-Programm fremd. Wenn der Gegner nichts macht, schlägt sich das Programm im Zweifel auch selbst. ![]() Die älteren Novag-Programme sind für das Spiel gegen Menschen gemacht, die wirklich "spielen" und nicht "schieben" wollen. Gruß Wolfgang |
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Na ja, das habe ich ja vorher schon gesagt bzw. geschrieben. Leider bringt beim Diablo das Tuning nur sehr wenig.
Auch wenn manche Mitglieder es nicht glauben wollen, Tuning bringt nicht bei jedem Computer eine identische Steigerung der Spielstärke ... ebenso wie bei jedem Gerät der Punkt kommt, wo weiteres Tuning null Punkte Zugewinn ergibt. Fakt ist: Tuning beschleunigt den Rechenvorgang, sprich, Züge werden schneller gefunden ... aber: Irgendwann kommt der Punkt, an dem das, was gefunden werden kann, schnell gefunden wird und das, was das Gerät aufgrund von "Unfähigkeit" nicht findet auch nicht finden wird, wenn weiter beschleunigt wird ... einfach weil die Kiste den falschen Zug spielen will! Wie gesagt, diese Erkenntnis machten auch schon N&H 1985, als sie ihren Mephisto Glasgow auf Experimentalhardware laufen ließen und als Fazit feststellten: Er macht die gleichen Fehler, nur dreimal schneller als zuvor! Und während die Langprogramme aufgrund ihres außerordentlichen Wissens viel Raum nach oben haben und vom Tuning profitieren, ist beim Diablo schon bei der Verkaufsversion die maximale Stärke ziemlich erreicht ... Gruß, Sascha Das ist schon richtig was Du schreibst Sascha, wobei natürlich der Mephisto Glasgow ein Extrem-Beispiel ist und nicht ungefiltert verallgemeinert werden kann. Allerdings wäre es verfrüht, nach nur 4 Partien meinerseits ein fundiertes Resümee abzugeben. Mal sehen, wie sich der Wettkampf weiterentwickelt. Gruß Egbert |
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Solche stark ungleichen Duelle sind natürlich nicht erstrebenswert. Aber auch sie leisten etwas zur allgemeinen Verbreiterung der Datenlage (wenn auch nicht so viel wie ein ausgeglichenerer Zweikampf).
Ich habe mich nie groß mit dem Diablo beschäftigt, aber es ist durchaus möglich, dass Kittinger hier an die Grenzen seines Brettcomputerprogramms gekommen ist. Der Diablo soll ja im wesentlichen auf dem Forte/Expert C aufbauen, umgeschrieben für die 68000. Wenn das Programm sich inhaltlich nur wenig verändert haben sollte, dann bietet der Diablo etwa die dreifache Rechenleistung und Hashtables und es passt grob zu den Test- und Elowerten. Gerade mit PST könnte sich die nochmalige Beschleunigung um den Faktor 10 als wenig effizient erweisen. Der CGP lässt sich taktisch davon jedenfalls kaum beeindrucken und mangelndes Wissen beim Novag kann nicht kompensiert werden. Bei der SSDF kann der Diablo gegen Langprogramme auf 68000/12 MHz noch ein paar Punkte sammeln, bricht aber ziemlich stark bei schnelleren Langprogrammen ein. Vielleicht könnte jemand schauen, ob das an taktischen Lücken liegt? Kittinger hat jedenfalls 3-4 Jahre gebraucht um dann auf dem PC mit WChess die Möglichkeiten von mehr Speicher und Rechenleistung auszunutzen. |
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Hat nicht Thomas Nitsche einmal gesagt, dass sein getuntes Programm die selben Fehler mache, aber einfach 3 x schneller?
Gruss Kurt |
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Gruß Egbert |
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Ja, genau das steht in meinem letzten Posting.
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Das ist schon richtig was Du schreibst Sascha, wobei natürlich der Mephisto Glasgow ein Extrem-Beispiel ist und nicht ungefiltert verallgemeinert werden kann. Allerdings wäre es verfrüht, nach nur 4 Partien meinerseits ein fundiertes Resümee abzugeben. Mal sehen, wie sich der Wettkampf weiterentwickelt.
Gruß Egbert ich habe den Glasgow deshalb gewählt, weil es ein schönes Beispiel in der Hinsicht ist, dass schon vor 30 Jahren die Programmierer erkannt haben, dass Geschwindigkeit nicht alles ist ... zu einer Zeit, als (auch von vielen selbsternannten Schachcomputerexperten) die gängige Behauptung verbreitet wurde, dass jede Verdopplung der Geschwindigkeit 70 Elo bringt und ein zusätzlicher Halbzug bis zu 200 Punkte (bei Programmen, die stark BF lastig rechnen) ... Auf der anderen Seite zeigt sich aus heutiger Sicht, dass beim Glasgow ja durchaus noch "Luft nach oben" vorhanden war ... wobei ich denke, dass bei der "Ausbaustufe Rev II" die Grenze erreicht ist ... selbst wenn ein Rev III noch einmal Faktor 10 schneller sein sollte, wird das keine 50 Punkte mehr bringen ... Gruß, Sascha
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ob es wirklich eine solch stark ungleiches Duell ist, wage ich noch zu bezweifeln. Den CGP schätze ich nach dem bisher gesehenen auf ca. 2280 Elo ein, beim Rev. II Diablo kann ich noch kein rechtes Urteil abgeben, aber mindestens 2150 Elo + sind es in jedem Fall. Auf dem Revelation II läuft das Kittinger Programm fast 7 x schneller, als auf dem Originalgerät. Vielleicht sind es 100 Elo-Punkte Unterschied zwischen den beiden Programmen. Das ist für einen aussagekräftigen Vergleich keineswegs zu viel. Aus der Erfahrung heraus wissen wir, dass es durchaus für unsere Schachcomputer "Angstgegner" oder "Lieblings-Gegner" gibt, dass alleine kann schon 100 Elo Unterschied in einem Duell zweier Gräte bedeuten. Gruß Egbert |
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