AW: ein paar meiner Stellungen für Schachcomputer
Kurz und knapp, ich muß gleich weg:
Ein Schachproblem taugt als Vergleich nichts, wenn die Lösung aus einem falschen, sehr obeflächlichen Grund, im Endeffekt also "zufällig" gefunden wird.
In diesem Fall muß für Txc3! nur "gesehen" werden, daß 2. Lxc3? wegen 2. ...Lxe4 3. Dxe4? Dh2++ nicht sinnvoll ist. Es reicht also eine Suchtiefe von maximal 5 Halbzügen. Das ist ungefähr das, was ein Mephisto II in ca. einer Stunde schafft. Dann muß lediglich noch der "Einzüger" 2. Lxb7 statisch bewertet werden.
Wird auch die Position nach 2. Lb7 als vorteilhaft für schwarz bewertet, dann gibt es keinen Grund von 1... Tc3 abzuweichen. D.h. Es gibt keinen Grund, daß der aus falschem Grunde gefundene, richtige erste Zug zwischenzeitlich verworfen werden muß.
Ich denke, es lohnt sich nicht, sich mit ausgerechnet dieser Partiestellung zu lange aufzuhalten. Es gibt genug geeignete reale Schachbeispiele, deren Lösung nicht zufällig gefunden werden wird.
Vor allem Probleme, deren Zugfolge neben Schachgeboten auch "stille" Züge der angreifenden Partei enthalten.
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