AW: DGT Pi Schachcomputer
Bei beschränkter Hardware (beschränkt im Vergleich zu heutigen PCs) werden einige Engines wahrscheinlich raus fallen. Aber ansonsten ist gerade die Verwendung einer genormten Schnittstelle (selbst wenn es das nicht so gute UCI ist) ja gerade dafür da um verschiedene Programme zur Verfügung zu haben.
Wenn also für eine Hardware wie z.B. den Raspberry Pi eine Oberfläche aus Sicht der Engine vorhanden ist, dann läuft es. Anstelle von Arena, XBoard oder einer anderen GUI tritt hier ein Programm, welches dem Schachprogramm alles vorgaukelt und mit dem Bediener statt über ein Bildschirmfenster, Maus und Tastatur über ein Schachbrett, ein paar Knöpfe und ein kleines Display in Verbindung tritt. Dabei müssen die Features einer GUI nur so weit unterstützt werden, dass keine Abstürze o.ä. auftreten. Hashtables, Bibliotheken usw. müssen auf die begrenzten Ressourcen abgestimmt werden und können eventuell nur komplett anders als bei einer GUI über USB oder so vom Benutzer verändert werden.
UCI hat hier natürlich den Nachteil, dass das Protokoll viel mehr Intelligenz vom GUI-Ersatz verlangt als im Vergleich XBoard, aber letztlich sollte das überwindbar sein und wird ja nur einmal gemacht.
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