Thema: Frage: Mm5 nur 1575 ELO ??
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Alt 04.07.2017, 20:55
Hartmut Hartmut ist offline
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AW: Mm5 nur 1575 ELO ??

 Zitat von Solwac Beitrag anzeigen
Warum legst Du hier die Hürde so hoch?
Computer haben eine fixe Gewinnerwartung, aber diese Eigenschaft brauche ich nur um die Zusammenfassung aller Wertungspartien zu einem einzigen virtuellen Turnier zu rechtfertigen. Dies erleichtert die Auswertung, etwas was ich so bei Menschen nicht machen kann.
Ganz einfach. Weil die Rechtfertigung an den Haaren herbeigezogen ist. Ich würde die Rechtfertigung sehen, wenn man z.B. von vornherein Dubletten ausschließen könnte und wenn die Zahlen nicht dadurch verfälscht werden könnten dass es bei manchen Geräten sehr viele gewertete Partien gibt, bei manchen sehr wenige. Dadurch wird so eine Rangliste verfälscht. Auch hier. Über die Bedenken zu den anderen Listen, die es so im Netz gibt, habe ich ja schon genug geschrieben.

Zitieren:
Das Berechnungsmodell der FIDE ist nicht genauer, denn es verwendet viel weniger Partien als bei Computerlisten möglich und üblich.
Öhm, man kann nur auswerten was auch vorliegt, oder? Würde ich die Computerpartien Fidemäßig auswerten, sähe die Sache anders aus. Und die seriösen Computerlisten... ganz ehrlich. Da kenne ich ehrlich gesagt fast nur unsere oder einige kleinere bei denen die Partienbasis auch wirklich brauchbar ist. Gerade bei den großen Listen CCGT, IPON, etc. ist bereits die Partienbasis untauglich. Insofern sticht Dein Argument hier nicht.

Zitieren:
Der Rechenaufwand ist auch höher (trotzdem mit unseren PCs sehr praktikabel). Nimm doch einfach mal ein Turnier zwischen 10 oder 20 Programmen mit jeweils 100 Partien pro Match. Von diesen jeweils 900 oder 1900 Partien pro Programm werden je ca. 20 ausgewählt um Startratings zu bestimmen oder einfacher noch, die Ratings nach kompletter Auswertung werden genommen. Dann wird für jedes Programm nach ca. 20 Partien eine Auswertung gemäß FIDE gemacht. Und dann schau Dir mal die Ratings nach einigen Auswertungen an. Die Schwankungen sind deutlich größer.
Hast Du das schon gemacht, dass Du das so genau weisst? Dann würde mich ein Berechnungsbeispiel brennend interessieren. Abgesehen davon werden mit zunehmender Anzahl von Partien die Schwankungen auch kleiner werden.

Zitieren:
Beim Menschen sind Formschwankungen größer als dieser Statistikeffekt, aber der Computer hat keine Form.
Dafür ist die Anzahl der Partien zwischen 2 Rechnern immer recht ungleichmäßig wie ich am Beispiel einiger Listen bereits gezeigt habe. Wenn man natürlich immer nur dieselben Geräte die relativ nahe beieinanderliegen gegeneinander spielen lässt sind die Schwankungen natürlich kleiner. In den FIDE-Listen kommt das natürlich vor, bei CCGT und CO aber nicht, was Du hier natürlich dezent unterschlägst.

Zitieren:
Ja, aber ich brauche nur vergleichsweise wenige direkt gespielte Partien um die Gewinnerwartung genauer zu ermitteln als wenn ich die Ratingdifferenz nehme.
Die Behauptung les ich wohl... allein, mir fehlt der Beweis. Und wieviel Partien sind wenige? Und was wenn diese wenigen dann gerade die statistischen Ausreisser sind? Dann stimmt die ganze Rechnung bereits nicht mehr.
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