AW: ChessGenius Pro in der Turnierschacharena
Solche stark ungleichen Duelle sind natürlich nicht erstrebenswert. Aber auch sie leisten etwas zur allgemeinen Verbreiterung der Datenlage (wenn auch nicht so viel wie ein ausgeglichenerer Zweikampf).
Ich habe mich nie groß mit dem Diablo beschäftigt, aber es ist durchaus möglich, dass Kittinger hier an die Grenzen seines Brettcomputerprogramms gekommen ist. Der Diablo soll ja im wesentlichen auf dem Forte/Expert C aufbauen, umgeschrieben für die 68000. Wenn das Programm sich inhaltlich nur wenig verändert haben sollte, dann bietet der Diablo etwa die dreifache Rechenleistung und Hashtables und es passt grob zu den Test- und Elowerten.
Gerade mit PST könnte sich die nochmalige Beschleunigung um den Faktor 10 als wenig effizient erweisen. Der CGP lässt sich taktisch davon jedenfalls kaum beeindrucken und mangelndes Wissen beim Novag kann nicht kompensiert werden. Bei der SSDF kann der Diablo gegen Langprogramme auf 68000/12 MHz noch ein paar Punkte sammeln, bricht aber ziemlich stark bei schnelleren Langprogrammen ein. Vielleicht könnte jemand schauen, ob das an taktischen Lücken liegt?
Kittinger hat jedenfalls 3-4 Jahre gebraucht um dann auf dem PC mit WChess die Möglichkeiten von mehr Speicher und Rechenleistung auszunutzen.
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