Hallo Udo,
die einzigartige selektive Vorgehensweise (praktisch ohne Brute Force Sockel) macht den besonders menschlich anmutenden Spielstil aus. Daraus ergibt sich genau wie Du geschrieben hast:
"Eigentlich schwankt seine Spielstärke zwischen Genial und Amateur."
In meinem Revelation II Begrüßungsturnier mit dem Mephisto Glasgow bin ich auch zu der Erkenntnis gekommen, dass die Performance des Programms sehr abhängig von der Spielweise des Gegners ist, viel mehr als dass bei anderen Programmen der Fall ist. So liegen dem Mephisto Glasgow (Mephisto III) beispielsweise keine starken Taktiker, welche mit Ihrer Brute Force-Suche oftmals die ein oder andere selektive Schwäche gnadenlos ausnutzen.
Es bleibt jedoch die berechtigte Hoffnung, dass eines Tages dass Programm durch die Familie Nitsche weiterentwickelt wird und dann ggf. über eine andere Programmiersprache als CDL2 auf verschiedenen Plattformen verfügbar sein wird. Ein Traum von mir wäre natürlich als Emulation für den Revelation I/II oder III

oder (und) auch als Stand alone Schachcomputer, beispielsweise auf einem ARM Cortex M4 oder M7 mit ordentlich MHz. Das könnte das Programm in der Spielstärke ein ganzes Stück nach vorne bringen. :tinysmile_hmm:
Es gibt kein Schachprogramm welches mir so nahe am Herzen liegt, wie Mephisto Glasgow (Mephisto III) und in Verbindung mit dem Revelation II ist es für mich der ultimative Spielspaß schlechthin.
Gruß
Egbert