Hallo mclane,

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mclane
Wenn der "SuMoII/MCIV" spielt wie der Mega IV, hätte daran keiner eine Freude, weil der wirklich schlimm spielte. Siehe meinen Artikel von damals in der Oldie-Rubrik.
ich kenne den Artikel, habe ihn auch mehr als einmal gelesen
Die Verwandtschaft zeigt sich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich. Der SuMoII hat - als einziger - (wie der MegaIV) die Umschaltmöglichkeit vom Normal- zum Brute-Force-Modus, was auf die Parallele bei den Suchroutinen verweist. Mit Hilfe des BT-Tests könnte man überprüfen, ob beide im Rahmen der Taktdifferenz bei den Lösezeiten abweichen. Für den SuMoII liegen die Zahlen ja vor. Allerdings habe ich keinen MegaIV, um den Vergleich selbst durchzuführen.
Ich denke nicht, dass Ed das Programm des Mega besonders überarbeitet hat, der ja sehr schnell wieder vom Markt verschwand. Als nach dem Weggang von Morsch in der Mittelklasse (SuperMondial) eine Lücke entstand, hat man ihn dann kurzerhand wieder aus der Schublade gezogen, mit neuem Namen und nur 4 statt 5Mhz. Die Mehrfachverwertung war und ist gängige Praxis. Hier bot sie sich aber gerade an, weil der MegaIV, verglichen mit dem Aufwand für die Entwicklung, zu kurz auf dem Markt war, um sich zu rentieren.
Der SuMoII spielt über Strecken sehr stark und dann auch wieder sehr schwach. Mittlerweile über 65 Partien belegen das. Er schwankt stark, hängt natürlich auch vom Gegner ab. Sehe ich gerade bei meinem Match gg. den ROMA 16. Das zeigt sehr gut, dass Ed sich hier am Anfang seiner Neuausrichtung befand.

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mclane
Beim Milano beobachte ich was ganz anderes: er ist total defensiv.
Kann ich nicht bestätigen. Er hat bei mir typische Taktiker wie die Morsch-Programme oder auch den trockenen ROMA immer wieder mit schönen Abwicklungen und Mattkombis weggebügelt.

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mclane
Ich hoffe in der kommenden Woche einen SUMOII zu bekommen.Den werde ich dann mal auf meinen Milano loslassen )
Solche Vorgänger-Nachfolger-Vergleiche sind nicht sehr aussagekräftig, was die Ergebnisse anbelangt.

Im Normalfall sind die Nachfolger in der Programmstruktur ja über weite Strecken gleich, an den Schwachpunkten der Vorgänger aber meist gezielt verbessert. Somit wissen sie immer, was der Gegner vorhat und können genau an den Schwachpunkten einhaken.
Die Partien können dann zwar gut zeigen, wo die Verbesserungen ansetzen. Die Ergebnisse sind dann aber für beide (positiv wie negativ) verzerrt. Denn im Normalfall haben die Geräte keine Gegner, die so genau auf ihre Schwächen hin programmiert sind. Die Match-Ergebnisse sind für die Vorgänger oft verheerend, im günstigen Fall unentschieden. Die Nachfolger haben selten so praktische Opfer.
Gruß
kosakenzipfel