
Zitat von
Robert
Gibt es eigentlich einen besonderen Grund, warum ausgerechnet die Geräte mit RISC-CPU (Risc2500, Montreux, Risc I/II) nicht mit Spannungsreglern ausgerüstet sind?
Hallo Robert,
die Hardware wurde ja mehr oder weniger von der ChessMachine übernommen, die als PC-Steckkarte natürlich keinen Regler hat. (Auf der Risc-Platine steht sogar TASC drauf, die wurde also quasi als Chessmachine-Variante direkt von TASC für H+G gefertigt.)
In den Mephisto-Brettern hätte es mit ziemlicher Sicherheit wieder Probleme mit den eingebauten Spannungsreglern gegeben (die waren ja teilweise schon für die Lang-Module zu schwach, daher die Adaptermodule). Ich habe zugegebenermaßen die Stromaufnahme des Risc-Moduls nicht gemessen, aber das HGN5050 ist für 1A ausgelegt, was noch etwas mehr ist als das HGN5004 (600 oder 800mA, ich kann mich gerade nicht mehr genau erinnern). Wenn das Risc-Modul tatsächlich mehr Strom zieht, hätte es also sein können, daß die eingebauten Regler in
allen Brettern zu schwach gewesen wären. Dann hätte man sowieso einen direkten Eingang gebraucht - Platz für ein eigenes Adaptermodul ist ja nicht mehr vorhanden.
Vielleicht hat man eine evtl. zusätzliche Wärmequelle im gleichen Modul gescheut. Im Brett gibt es eine schöne riesige Metallplatte zur Wärmeableitung des Reglers (jedenfalls in meinem alten München). In das Modul hätte die nicht mehr gepaßt. Hatte man vielleicht Angst, der Regler könnte sich oder das Modul überhitzen?
Beim Risc2500 hingegen habe ich außer Kostengründen eigentlich keine Idee - die Abwärme eines Spannungsreglers haben die ja auch in anderen Versionen des gleichen Plastikgehäuses in den Griff gekriegt?!
Viele Grüße,
Dirk